So schützen Sie sich im Homeoffice vor Hackern

So schützen Sie sich im Homeoffice vor Hackern

Von Jörg Schieb

Cyberkriminelle haben das Homeoffice entdeckt. Experten warnen, dass Hacker vermehrt Rechner von Home-Office-Nutzern ins Visier nehmen. Das können Sie tun, um sich zu schützen.

In Corona-Zeiten sind viele Menschen ins Homeoffice gezogen. Experten warnen: Die persönliche Umgebung lenkt ab – und lässt Mitarbeiter unvorsichtig werden. Hinzu kommt, dass das Heimnetzwerk in der Regel längst nicht so gut abgesichert ist wie ein Firmennetzwerk. Fünf Tipps, um das Homeoffice deutlich sicherer zu machen.

IT-Sicherheit im Home-Office: "Jede Menge Angriffsfläche"

WDR 5 Morgenecho - Interview 02.02.2021 07:08 Min. Verfügbar bis 01.02.2022 WDR 5


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Tipp 1: Updates einspielen

Das Wichtigste überhaupt: Updates einspielen, sobald sie verfügbar sind. Das gilt nicht nur für das Betriebssystem, sondern auch für alle regelmäßig eingesetzten Programme und Apps, insbesondere für Office-Anwendungen, PDF-Software, das E-Mail-Programm, Kommunikations-Software (Zoom, Skype, Teams) und alle anderen regelmäßig im Einsatz befindlichen Programme.

Tipp 2: Onlinekonten absichern

Für jeden Onlinedienst sollte man ein anderes, einmaliges und komplexes Passwort verwenden. Gängige Passwort-Manager helfen bei der Verwaltung. Außerdem: Wo immer möglich, sollten Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Das geht heute bei allen großen Onlinediensten. Beim Login muss dann neben Benutzername und Passwort noch ein weiterer Code eingegeben werden, der im eigenen Smartphone erzeugt wird. Das wehrt Hacker wirkungsvoll ab.

Tipp 3: Schad-Software abwehren

Besonders wichtig ist es, Schad-Software zu erkennen und abzuwehren. Dabei helfen spezielle Programme. Sofern möglich, sollten Sie auf Windows-Rechnern den serienmäßig mitgelieferten "Defender" aktivieren, der Schadprogramme abwehrt. Noch besser ist es, geeignete Schutzprogramme zu installieren. Es gibt kostenlose, aber auch zahlreiche kostenpflichtige Programme. Diese erkennen mitunter auch, wenn Daten aus dem eigenen Rechner abgegriffen werden – und verhindern das.

Tipp 4: Router und WLAN absichern

Auch der Router kann ein Einfallstor für Angriffe sein, die dann das gesamte Netzwerk betreffen. Deshalb unbedingt auch den Router aktuell halten. Dazu in die Bedienoberfläche des Routers gehen (Handbuch!) und dort nach Updates suchen. Hier lässt sich auch erkennen, ob sich möglicherweise nicht legitimierte Geräte im Netzwerk befinden. Wichtig: Das WLAN mit einem Passwort absichern.

Tipp 5: Anhänge und Links kritisch beobachten

Besonders heikel sind Mail-Anhänge und Links in E-Mails. Sie könnten gefälscht oder manipuliert sein. Daher immer den Absender überprüfen und kritisch beobachten, was passiert. Verdächtige Dokumente sollten Sie nicht öffnen. Beim Anklicken von Links empfiehlt es sich zu überprüfen, ob die geöffnete Webseite korrekt ist. Am sichersten ist es, Webseiten über Favoriten-Listen aufzurufen.

Stand: 02.02.2021, 18:18

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