Dürre sorgt für schlechte Gemüse-Ernte in NRW

Kohlköpfe im Hänger aufeinander liegend

Dürre sorgt für schlechte Gemüse-Ernte in NRW

  • 2018 schlechte Erträge bei Freilandgemüse
  • Grund waren Trockenheit und Hitze
  • Einbußen liegen bei 18 Prozent

Der Extremsommer hat im vergangenen Jahr in NRW zu geringeren Ernten beim Freilandgemüse geführt. So wurden 2018 rund 666.180 Tonnen Freilandgemüse geerntet, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch (06.03.2019) in Düsseldorf mitteilte. Das seien knapp 18 Prozent weniger als im Vorjahr.

Hauptursache war die Trockenheit

Bei Möhren und Karotten ging Erntemenge um rund 17 Prozent zurück. Bei Kohlgemüse lag sie sogar fast 25 Prozent unter der des Vorjahres. Hauptursachen für die niedrigeren Ernten seien die seit Mitte Juni anhaltende Hitze und Trockenheit gewesen. Etwa jeweils ein Viertel der Erntemenge machten den Angaben zufolge Möhren und Karotten sowie Kohlgemüse aus.

Bezogen auf die Anbauflächen war nach wie vor der Spargel mit 4.022 Hektar die stärkste Gemüseart in Nordrhein-Westfalen. Die Anbaufläche für Freilandgemüse war mit 26.550 Hektar um rund ein Prozent kleiner als ein Jahr zuvor.

Grünkohl - der gesunde Klassiker Servicezeit 22.01.2019 06:25 Min. UT Verfügbar bis 22.01.2020 WDR

Stand: 06.03.2019, 11:11

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