Eon-Atomtochter siegt vor Gericht

Atomkraftwerk des Betreibers Eon im schleswig-holsteinischen Brokdorf

Eon-Atomtochter siegt vor Gericht

  • Eon-Tochter siegt im Streit mit belgischem Unternehmen
  • 321 Millionen Euro Atomsteuer werden nicht fällig
  • Urteil wirkt sich positiv auf Konzernüberschuss aus

Die Eon-Atomtochter Preussen-Elektra hat sich im Streit mit der belgischen Electrabel weitgehend durchgesetzt. Ein Schiedsgericht entschied nun, dass Preussen-Elektra in Belgien keine Atomsteuer im Zusammenhang mit einer Kooperation mit Electrabel zahlen muss, wie Eon am Donnerstagabend (28.12.2017) in Essen mitteilte. Diese hätte 321 Millionen Euro betragen.

Seit 2009 liefern sich Eon und die Belgier wechselseitig Strom

Bei dem Streit ging es um Zahlungspflichten aus im Jahr 2009 vereinbarten wechselseitigen Stromlieferungsverträgen zwischen Preussen-Elektra und dem belgischen Energieversorger. In Preussen-Elektra hat Eon inzwischen sein Geschäft mit der Kernkraft gebündelt.

Das Urteil werde sich positiv auf den Konzernüberschuss sowie die Nettoverschuldung auswirken, teilte Eon weiter mit. Die für Eon entscheidenden Kennziffern wie das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) und der bereinigte Konzernüberschuss blieben davon unberührt.

Stand: 29.12.2017, 11:50

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