Eon streicht Tausende Stellen in Großbritannien

Die EON Konzernzentrale in Essen

Eon streicht Tausende Stellen in Großbritannien

  • Großteil der 5.800 Arbeitsplätze wird abgebaut
  • NPower Teil der Innogy-Übernahme
  • Verlust von 400.000 Kunden

Der größte deutsche Stromversorger Eon will in Großbritannien in erheblichem Umfang Arbeitsplätze streichen. Es geht um einen Großteil der derzeit 5.800 Stellen bei der neuen Tochter NPower, wie Eon-Chef Johannes Teyssen am Freitag (29.11.2019) bei der Vorlage der Quartalszahlen sagte. Eon plant im Vereinigten Königreich eine Neuordnung seines Vertriebs, um dort aus den Verlusten herauszukommen.

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WDR Studios NRW 17.09.2019 00:17 Min. Verfügbar bis 30.12.2099 WDR Online

NPower in einer "kritischen Situation"

Das Management wolle "notwendige Maßnahmen ergreifen, um das Geschäft nachhaltig wieder in die Gewinnzone zu führen", erklärte Teyssen. Außer dem eigenen britischen Vertriebsgeschäft hat der Konzern nach der Innogy-Übernahme deren Tochter NPower dazubekommen. Diese befinde sich in einer "kritischen und untragbaren wirtschaftlichen Situation", teilte Innogy mit.

Bis 2022 wieder in die Gewinnzone

Auch für Eon läuft es in Großbritannien schon länger schlecht. Insgesamt 400.000 Kunden hatte der Konzern dort in den ersten sechs Monaten des Jahres verloren. Eon will die Haushalts- und kleineren Gewerbekunden von NPower künftig über Eon UK auf einer gemeinsamen Plattform betreuen. Bis 2022 wolle man in Großbritannien ein positives Ergebnis erzielen.

Stand: 29.11.2019, 11:22

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