Studie: Bis zu 20.000 Geschäfte in NRW könnten verschwinden

Ein Geschäft mit den Aufschriften "Kompletträumung", "Totales Aus" und "Ende"

Studie: Bis zu 20.000 Geschäfte in NRW könnten verschwinden

  • Tausende Läden könnten verschwinden
  • Starker Wettbewerbsdruck vorhanden
  • Pinkwart glaubt an Zukunft der Städte

Von den heute noch knapp 110.000 Einzelhandelsgeschäften in NRW werden einer Studie zufolge bis 2030 wahrscheinlich 13.000 bis 20.000 verschwinden. "Wir gehen von einem immer brutaler werdenden Wettbewerb aus", sagte Boris Hedde vom Institut für Handelsforschung (IFH) am Donnerstag (09.05.2019) in Köln. "Der Druck ist massiv da."

Er gehe vor allem vom wachsenden Online-Handel und von der Verstädterung aus. Das Institut hatte im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums verschiedene Szenarien für die Entwicklung des Einzelhandels in NRW durchgerechnet. Das Szenario mit einem Rückgang von 13.000 bis 20.000 Geschäften ist den Angaben zufolge das realistischste.

Pinkwart: Es gibt keinen Grund zur Schwarzmalerei

Sorge um die Innenstädte - kleine Läden unter Druck

WDR 5 Profit - Topthemen aus der Wirtschaft 24.04.2019 03:10 Min. WDR 5 Von Jörg Marksteiner

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Einzelhandel: "Innenstädte neu gestalten"

WDR 5 Mittagsecho 24.04.2019 05:49 Min. WDR 5

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Wie viel Marktmacht im Einzelhandel ist zu viel?

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"Ich glaube fest daran, dass die Menschen im Jahr 2030 noch immer in die Innenstädte gehen werden", sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP). Diese Innenstädte würden dann aber anders aussehen. Bestimmte Geschäfte werde es nicht mehr geben, andere würden dazukommen. "Es gibt keinen Grund zur Schwarzmalerei, aber viele Gründe zum Handeln", sagte Pinkwart.

Stand: 09.05.2019, 14:38

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