Dürresommer setzt NRW-Binnenhäfen zu

Dürresommer setzt NRW-Binnenhäfen zu

  • Güterumschlag geht um zehn Prozent zurück
  • Grund: wochenlanges Niedrigwasser im Sommer
  • Duisburger Binnenhafen bleibt Spitzenreiter

Weil viele Schiffe bei dem wochenlangen Niedrigwasser im Sommer 2018 nicht voll beladen werden konnten, ist der Güterumschlag in den NRW-Binnenhäfen drastisch zurückgegangen.

Insgesamt seien im vergangenen Jahr nur rund 115 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen worden. Das bedeute ein Minus von 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, berichtete das Statistische Landesamt am Donnerstag (28.03.2019) in Düsseldorf.

Der Rückgang war bei den Mineralölerzeugnissen wie Benzin und Heizöl mit minus 16,9 Prozent besonders stark.

Wie geht es dem Rhein nach dem Niedrigwasser?

WDR 5 Profit - aktuell 05.02.2019 03:32 Min. Verfügbar bis 05.02.2020 WDR 5 Von Sebastian Tittelbach

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Die Zahl der umgeschlagenen Container ging um 2,4 Prozent zurück. Bei nahezu einem Viertel der beförderten Tonnage handelte es sich um Gefahrgut.

Die unangefochtene Nummer eins unter den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen war auch 2018 Duisburg, wo allein fast 48 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen wurden. Mit weitem Abstand folgten die Häfen von Köln, Neuss und Gelsenkirchen.

Stand: 28.03.2019, 16:20

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