NRW-Arbeitsmarkt: Weniger Arbeitslose, viel Bewegung

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NRW-Arbeitsmarkt: Weniger Arbeitslose, viel Bewegung

  • Arbeitslosenquote in NRW im April bei 6,5 Prozent
  • Mehr neue Arbeitslosigkeit - aber auch mehr Vermittlungen
  • Viel Bewegung auf dem Arbeitsmarkt

Die Zahl der Arbeitslosen sank landesweit gegenüber März um 7.313 Personen auf nun 627.330. Gegenüber dem April 2018 waren damit 36.694 weniger Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote in NRW liegt demnach bei 6,5 Prozent. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag (30.04.2019) in Düsseldorf mit.

Die Zahl der Arbeitslosen geht weiter zurück, eine geringere Zahl von Menschen ohne Job gab es zuletzt 1992. Es gebe aber eine Einschränkung, so Christiane Schönefeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit.

Gute Chancen auf Beschäftigung

Es gebe mehr "Bewegung auf dem Arbeitsmarkt", ein Indiz, dass sich auch in NRW erste Anzeichen einer schwächeren Konjunktur bemerkbar machen. Es meldeten sich mehr Menschen arbeitslos als im Vorjahresmonat, es fanden aber gleichzeitig auch mehr Menschen eine neue Anstellung.

"Wer arbeitslos wird, hat derzeit weiterhin gute Chancen, schnell eine neue Beschäftigung zu finden“, sagte die Arbeitsmarktexpertin. Ein Bedarf an Arbeitskräften sei weiter vorhanden, Gründe seien unter anderem die demografische und die technologische Entwicklung.

Unterbeschäftigung geht zurück

Unterbeschäftigt, aber nicht arbeitslos waren im April in NRW 252.025 Menschen. Zusammen mit den arbeitslos gemeldeten Menschen galten damit 879.355 Menschen als unterbeschäftigt. Das waren 3,8 Prozent weniger als im April 2018.

"Arbeitslos im weiteren Sinne" und "nahe am Arbeitslosenstatus" sind etwa Teilnehmer an Maßnahmen der Bundesagentur. "Weit weg vom Arbeitslosenstatus" sind etwa Bezieher von Gründungszuschüssen, Kurzarbeiter oder Arbeitnehmer in Altersteilzeit.

Stand: 30.04.2019, 10:00

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