NRW-Verkehr bleibt für Rehe ein gefährliches Pflaster

totes Reh am Straßenrand und herannahendes Auto

NRW-Verkehr bleibt für Rehe ein gefährliches Pflaster

Im vergangenen Jagdjahr ist fast jedes dritte Reh aus der Wildstatistik in NRW von einem Auto "erlegt" worden.

"In keinem anderem Land ist der Anteil so hoch wie in NRW", sagte Andreas Schneider vom Landesjagdverband am Donnerstag (07.12.2017) in Dortmund.

Insgesamt starben laut Jagdstatistik 2016/2017 rund 26.500 Rehe im NRW-Straßenverkehr, das sind ungefähr so viele wie im Jahr zuvor. Vor allem durch Autos und Lastwagen kamen zudem 2.660 Wildschweine und 340 Damhirsche ums Leben. Bundesweit registrierte die Polizei mehr als 228.000 Wildunfälle. Ein Jagdjahr dauert vom 1. April bis zum 31. März.

Wie lassen sich Wildunfälle vermeiden?

WDR 5 Leonardo Top Themen | 07.12.2017 | 07:32 Min.

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Bundesweit kommen jedes Jahr nach Angaben des Bundesjagdverbandes bis zu 20 Menschen bei Wildunfällen ums Leben, etwa 2.500 werden verletzt.

Stand: 07.12.2017, 16:18