Eiseskälte in NRW mit bis zu -15 Grad

Eiseskälte in NRW mit bis zu -15 Grad

  • Minusgrade in ganz NRW
  • Bis minus 15 Grad möglich
  • Gute Bedingungen für Wintersportler

Mütze und Schal sollten jetzt Pflicht sein: Es ist knackig kalt in Nordrhein-Westfalen. So drohte in der Nacht zum Montag (21.01.2019) etwa die bis dato kälteste Nacht dieses Winters, sagte Rainer Buchhop vom WDR-Wetterstudio am Sonntag. In den Hochtälern NRWs könnte es beispielsweise bis zu minus 15 Grad kalt werden. In Siegen fielen die Temperaturen auf minus zwölf Grad.

Da es bei einer sehr klaren Nacht mit Temperaturen von minus fünf bis minus zehn Grad landesweit sehr kalt war, sollten sich Autofahrer nicht nur auf ein zugefrorenes Auto am Montagmorgen, sondern vor allem auf Glatteis einstellen.

Schöne neue Winterwelt - Fotos von WDR-Nutzern

Wintersonne in Neuenheerse

Frank Siemen aus Neuenheerse (Kreis Höxter) hat die winterliche Stimmung in seinem Heimatort wunderbar eingefangen.

Frank Siemen aus Neuenheerse (Kreis Höxter) hat die winterliche Stimmung in seinem Heimatort wunderbar eingefangen.

Arnd Dickel war auf dem Weg in einem schneebedeckten Nadelwald an der Breitenbachtalsperre.

Wassermassen, die die Oestertalsperre im Märkischen Kreis hinunterstürzen.

"Noch gibt es Beeren für die Vögel zu schnabulieren", schreibt Gudrun Fokken aus Siegen. Sie hat einen Spaziergang auf den sonnigen Lindenberg gemacht.

Netphen war einer der kältesten Orte in Nordrhein-Westfalen am Sonntag (20.01.2019). Dort hat Gisela Mrochen an der Obernautalsperre schneebedeckte Haselsträucher beobachtet.

Auch ohne Ostwind knackig kalt: Steven Spilla wandert in Winterberg, wo am Sonntagmorgen das Thermometer mit minus 15 Grad Temperaturen wie im Tiefkühlschrank anzeigte.

Ralf Barteit beobachtet, wie sich auf dem Möhnesee dünne Eisschollen bilden.

Löwenzahn blüht in Eis und Schnee.

Ein Grünspecht im schneebedeckten Gras.

Blick auf die Bruchhauser Steine im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis.

Silke Walk aus Hilchenbach war bei etwas Schnee und viel Sonnenschein mit ihrem Hund im Vormwald im Siegerland spazieren. "Für seine 10 Jahre ist unser 'Flippi' noch super fit und freut sich auch über das tolle Wetter."

Der Blick vom Hainberg tief runter zum Hermannsteg.

Vielerorts gefriert das Wasser in den Wäldern zu Eiszapfen.

Bach mit zugeforenem Gras und Ästen.

Ein Nebelfeld im Winter.

Blick auf den Hainberg bei aufgehender Sonne.

Die Versetalsperre vor dem schneebedeckten Wald.

Den eiskalten Rhein bei Voerde hat Cornelia Kammann fotografiert.

Klirrende Kälte in der Rheinaue bei Voerde.

Am Dienstag könnte Schnee fallen

Später steigen die Temperaturen am Montag auf bis zu vier Grad und es winkt ein weitgehend sonniger Tag, der später lediglich im Münsterland, Mindener Land und Lipperland von einigen Wolken getrübt werden könnte.

In den Tagen darauf bleibe es kalt, wobei aus Belgien und den Niederlanden herüberziehende Wolkenfelder die Temperaturen ein wenig steigen ließen. Am Dienstag könnten dann gebietsweise sogar einige Zentimeter Schnee fallen. Die Chancen, dass dieser liegen bleibt, seien aber zumindest solange die Sonne noch scheint gering.

Gute Wintersportbedingungen am Wochenende

Wintersportler konnten das Wetter am Wochenende in vollen Zügen genießen. Die Winterberger Wintersport-Arena etwa lockte am Sonntag mit 59,8 Kilometern Piste, 80 geöffneten Skiliften und fast 62 Kilometern Loipe für die Langläufer.

Beliebte Skigebiete in NRW

Lipper-Auen unter Eis

Auf vielen Gewässern in NRW bilden sich wieder Eisflächen. Diese zu betreten ist fast immer sehr gefährlich. Es gibt ganz wenige Ausnahmen: In einigen Bereichen der Lippen-Auen im Bereich Lippetal und Lippstadt etwa haben die starken Regenfälle der letzten Tage dafür gesorgt, dass einige Lippe-Wiesen überschwemmt sind.

Die Eisfläche hier kann zwar betreten werden. Aber: Sollte sie einkrachen, warten maximal zwanzig Zentimter Eiswasser auf die Mutigen.

Stand: 21.01.2019, 07:22

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