Geld für Ausgrabungen in der antiken Stadt Doliche

Ein Mann säubert eine antike Ausgrabungsstelle

Geld für Ausgrabungen in der antiken Stadt Doliche

Archäologen aus Münster sind seit vielen Jahren an der Ausgrabung der antiken Stadt Doliche in der Südosttürkei beteiligt. Am Montag (26.08.2019) teilte die Uni Münster mit, dass es von der Deutschen Forschungsgemeinschaft nun weitere fast 800.000 Euro gibt.

Ein Mann putzt einen Teil einer antiken Ausgrabungsstätte

Seit 2001 laufen die Ausgrabungen in der antiken Stadt Doliche

Die Archäologen gehören einem 60-köpfigen internationalen Forscher-Team an. Sie erforschen seit vielen Jahren die Stadt Doliche, die in der Antike zu Nordsyrien zählte und als Heimat des Gottes Iupiter Dolichenus gilt. Die Archäologen interessieren sich für die Entwicklung der Stadt und ihrer Kultur von der hellenistisch-römischen Zeit über die christliche Spätantike bis in die frühislamische Epoche.

Aktuell erforschen die Archäologen eine monumentale Badeanlage aus der römischen Zeit sowie eine dreischiffige Basilika aus der zweiten Hälfte des vierten Jahrhundert. Die fast 800.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft sicherten die Arbeit für weitere drei Jahre, teilte die Uni mit.

Stand: 26.08.2019, 18:15