Neue Flüchtlingsunterkunft in Dorsten

Ausßenansich der ZUE Dorsten

Neue Flüchtlingsunterkunft in Dorsten

  • Offizielle Übergabe an Bezirksregierung
  • Platz für 250 Menschen
  • Kosten von 2,5 Millionen Euro

Die Stadt Dorsten hat am Dienstag (28.01.2020) offiziell die neue Landesunterkunft für Flüchtlinge an die Bezirksregierung Münster übergeben. Die Unterkunft bietet Platz für bis zu 250 Menschen und soll maximal fünf Jahre bestehen.

In die neue Landesunterkunft sollen vor allem Familien einziehen. Dort sollen sie so lange bleiben, bis über ihren Asylantrag entschieden ist. Spätestens ein halbes Jahr nach Ankunft der Menschen wollen die Behörden entscheiden, ob sie einer Stadt oder Gemeinde zugewiesen werden.

Fünfte ZUE im Münsterland

Mehr als ein Jahr hat es gedauert, die ehemalige Schule in Dorsten dafür umzubauen. Die Kosten liegen bei rund zweieinhalb Millionen Euro. In Dorsten geht damit nun die fünfte so genannte Zentrale Unterbringungseinrichtung im Münsterland in Betrieb. Weitere gibt es derzeit in Münster, Ibbenbüren, Rheine und Schöppingen, wo der Vertrag noch bis Ende kommenden Jahres läuft.

Stand: 28.01.2020, 20:00