Mehr Besucher und neue Tiere: Zoo Münster zieht positive Bilanz

Ein Ameisenbär in einer Außenanlage

Mehr Besucher und neue Tiere: Zoo Münster zieht positive Bilanz

  • Aktionen locken neue Besucher
  • Beos und Ameisenbären eingezogen
  • Bedrohte Schildkrötenarten ausgebrütet

Der Allwetterzoo Münster hat im vergangenen Jahr erneut mehr Besucher angelockt als im Vorjahr. Mit 680.151 Menschen wollten rund 4.000 Besucher mehr die Tiere sehen. Das teilte der Zoo am Dienstag (28.01.2020) mit.

Highlights: "Nachts im Zoo" und Halloween

Der Zoo glaubt, dass die besonderen Veranstaltungen rund ums Jahr die Besucherzahlen steigen lassen. Aktionen wie „Nachts im Zoo“ oder Halloweentage bei den Tieren hätten neue Zielgruppen erreicht. Außerdem spielte der Allwetter-Zoo in der WDR-Doku „Wilder Wilder Westen“ mit, was die Bekanntheit des Zoos erhöht hat. Auch neue Tiere sind eingezogen. So etwa zwei Große Beos, die derzeit im Tropenhaus untergebracht sind. Die Art ist derzeit Zootier des Jahres.

Vorboten für neue Anlage

Zwei Ameisenbären sind als Vorboten für das neue "Südamerikanische Pantanal" in Münster eingezogen. Damit sind sie Vorboten für den Masterplan 2030 des Zoos, der unter anderem eine Einteilung der Anlage in Klimazonen vorsieht.

Gänsegeier ausgewildert und Schildkröten ausgebrütet

Ein Gänsegeier in einem Freigehege

Der Gänsegeier aus dem Zoo wurde in Bulgarien ausgewildert

2019 konnte der Zoo in Münster nach eigenen Angaben erneut einen Beitrag zum Artenschutz von mehreren stark bedrohten Tierarten leisten. So wurde ein in Münster geborener Gänsegeier mit Unterstützung der Nichtregierungsorganisation "Green Balkans" in Bulgarien ausgewildert.

Im Internationalen Zentrum für Schildkrötenschutz am Allwetter-Zoo, das für Besucher nicht zugängig ist, wurden außerdem zum wiederholten Male Schildkröten ausgebrütet, deren Bestand in der Natur extrem gefährdet ist.

Stand: 28.01.2020, 13:07