Weniger Drogenfunde im Münsterland

Weniger Drogenfunde im Münsterland

  • Rückgang bei Haschisch, Marihuana und Kokain
  • 580 Menschen mit Drogen erwischt
  • Statistik ist aber nur bedingt aussagekräftig

Der Zoll im Münsterland hat im vergangenen Jahr weniger Drogen beschlagnahmt. Insgesamt fanden die Zöllner rund 25 Kilogramm Marihuana (Vorjahr: 77 Kilo), 900 Gramm Haschisch (Vorjahr: 59 Kilo) und 600 Gramm Kokain (Vorjahr: 12 Kilo). Deutlich zugenommen hat dagegen mit 2,3 Kilogramm die Menge der geschmuggelten Amphetamine (Vorjahr: 0,3 Kilogramm), heißt es in der am Dienstag (19.06.2018) veröffentlichten Bilanz.

Zoll sieht keine Entspannung

Insgesamt griffen die Zöllner 580 Menschen mit Drogen auf, im Vorjahr waren es 720. Der Zoll sieht in den aktuellen Zahlen aber keinen Beleg dafür, dass der Rauschgiftschmuggel zurückgeht. Schon wenige größere Drogenfunde könnten die Statistik deutlich verändern, hieß es. Der münsterländische Zoll bekämpft den Drogenschmuggel vor allem entlang der niederländischen Grenze, von Gildehaus im Norden bis Isselburg im Süden.

Stand: 20.06.2018, 09:57

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