Bielefelder Wohnungsmarkt: Steigende Mieten und Kaufpreise

Blick über die Stadt mit der Neustädter Marienkirche

Bielefelder Wohnungsmarkt: Steigende Mieten und Kaufpreise

  • Mieten um sechs bis sieben Prozent höher
  • Immobilienpreise enorm gestiegen
  • So gut wie keine Leerstände

Die Anspannung am Wohnungsmarkt in Bielefeld ist groß: Es gibt weiterhin zu wenig Wohnraum, während die Bevölkerung stetig wächst. Das besagt der Wohnungsmarktberichts der Stadt für 2018/19, der am Dienstag (08.10.2019) veröffentlicht wurde.

Eigenheime werden teurer

Ein Eigenheim aus den 1980er Jahren hat in Bielefeld 2018 rund 300.000 Euro gekostet. Inzwischen, ein Jahr später, verlangen Verkäufer fast 400.000 Euro. Auch die Mietpreise steigen weiter, je nach Stadtteil zwischen sechs und sieben Prozent. Im Schnitt werden jetzt 7 Euro 50 pro Quadratmeter fällig.

Ursache: fehlender Wohnraum

Grund für die steigenden Preise ist der fehlende Wohnraum in Bielefeld. Derzeit gibt es einen offiziellen Leerstand von 0,3 Prozent. Vor allem preiswertere Wohnungen gibt es viel zu wenige. Und das obwohl der Neubau von Wohneinheiten und Mehrfamilienhäusern laut Bericht immer weiter zunimmt.

Bielefeld wird immer beliebter

Der Neubau an Wohnungen - sowohl öffentlich als auch privat - reicht bisher nicht aus, um den Bedarf in Bielefeld zu decken. Laut Experten hat sich die Stadt zu einer attraktiven Großstadt entwickelt. Die wachsende Bevölkerung und Faktoren wie der Neubau der Medizinischen Fakultät stellen Politik, Verwaltung und Wohnungswirtschaft vor Herausforderungen.

Stand: 08.10.2019, 19:19