Wohnungsengpass im Kreis Siegen-Wittgenstein

Blick auf Siegener Oberstadt

Wohnungsengpass im Kreis Siegen-Wittgenstein

  • Wohnraum in Siegen-Wittgenstein wird knapp
  • Wohnungsengpass noch zu vermeiden:
  • Bis 2032 braucht es 6.200 neue Wohnungen

Die Wohnungssituation im Kreis Siegen Wittgenstein wird in den kommenden Jahren kritischer: Bis 2032 müssen mehr als 6.000 neue Wohnungen entstehen. Das ist das Ergebnis einer Wohnungsanalyse, die der Kreis am Donnerstag (19.09.2019) vorstellte.

Landrat Andreas Müller möchte die Städte und Gemeinden finanziell unterstützen, um den zusätzlichen Wohnraum zu ermöglichen. Er kann sich unter anderem vorstellen, auf Kreisebene einen Fonds einzurichten, aus dem sich Städte und Gemeinden bedienen können.

Landrat Andreas Müller zum Wohnungsbau

00:29 Min. Verfügbar bis 20.09.2020

Vor allem altersgerechte Unterkünfte seien knapp, während die Nachfrage danach steige. Deswegen sei es eine der größten Herausforderungen der kommenden Jahre, bestehende Wohnungen altersgerecht und barrierefrei umzugestalten.

Teurer Umbau alter Wohnungen

Genügend Wohnungen stünden bereit, allerdings seien knapp 15 Prozent über 100 Jahre alt. Dadurch ist der Umbau teurer. Für den Wohnungsneubau sei es ein Problem, dass mehr als 85 Prozent des Kreises Landschaftschutzgebiet sind und daher nicht bebaut werden können.

Also sollen viele alte Häuser abgerissen werden, um dort neue Wohnungen zu errichten.

Stand: 20.09.2019, 09:12