Keine Krisenzeichen in münsterländischer Wirtschaft

Keine Krisenzeichen in münsterländischer Wirtschaft

  • Umsatzplus bei Unternehmen
  • Export besonders gestiegen
  • Wirtschaft gut gerüstet

Gegen den bundesweiten Trend entwickelt sich die Wirtschaft im Münsterland weiter positiv. Nach Angaben der IHK Nordwestfalen gibt es in den bisher vorliegenden Daten keine Anzeichen für eine Krise.

Nach den Zahlen der Industrie und Handelskammer in Münster hat das verarbeitende Gewerbe zwischen Januar und Mai weiter zugelegt. Insgesamt stieg der Umsatz auf 12,4 Milliarden Euro, ein Plus von 7,6 Prozent, bei den Exporten sind es sogar gut 12 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Konjunktur trotz Brexit und Handesstreit

Trotz internationaler Handelskonflikte und einem drohenden chaotischen Brexit – die Mehrheit der münsterländischen Unternehmen ficht das nicht an. Sie schreiben schwarze Zahlen und reagieren flexibel. Breche ein Markt weg, würde eben ein neuer in einem anderen Land erschlossen, so der Geschäftsführer eines Klebstoffherstellers in Münster.

Natürlich werden Brexit und Handelsstreit um die Region keinen Bogen machen, so die IHK. Aber das Münsterland spüre Konjunkturabschwächungen verzögert und in der Regel auch nicht so lange wie andere Regionen.

Unternehmen langfristig positiv gestimmt

Derzeit profitierten die Unternehmen von der guten Ausgangslage mit vollen Auftragsbüchern, hoher Kapazitätsauslastung, guten Finanzierungsbedingungen und einem stabilen Arbeitsmarkt. Die konstant hohe Zahl der Ausbildungsverträge im Münsterland zeige zudem, dass die Betriebe langfristig positiv in die Zukunft blicken, so die IHK Nordwestfalen in Münster.

Stand: 14.08.2019, 12:35