Winterberger Krankenhaus im Aufwind

St. Franziskus-Hospital

Winterberger Krankenhaus im Aufwind

Gut neun Monate nach der Zahlungsunfähigkeit schreibt das St. Franziskus-Krankenhaus in Winterberg wieder schwarze Zahlen. Der katholische Trägerverein sucht jedoch weiterhin nach einem Käufer für das Hospital. Am liebsten wäre den Verantwortlichen eine Lösung mit Klinikbetreibern in Südwestfalen.

Alleine nicht überlebensfähig

“Wir führen im Moment Gespräche mit einer partnerschaftlichen Kooperation in der Region. Das wäre der Königsweg. Es gibt aber auch die Möglichkeit einen außenstehenden Investor zu finden und wenn das auch nicht funktioniert Kommune oder Landkreis“, so der Generalbevollmächtigte des Hospitals Christoph Niering.

Ausbau der Intensivstation

Trotz finanzieller Krise investiert das St. Franziskus-Hospital in Winterberg rund 700.000 Euro. Die Intensivstation wurde erweitert und verfügt jetzt über sechs weitere Betten. Einen Anbau, wie ursprünglich geplant, wird es aber nicht geben.

Verluste ausgeglichen

2019 verzeichnete die Klinik Verluste in Höhe von 1,7 Millionen Euro. Das Winterberger Krankenhaus erhielt die Chance, sich mit eigenen Ideen zu retten. Ausbaupläne wurden gekürzt, der Streit über Krankenkassenzuschüsse konnte entschärft werden.

Es ging um Zahlungen, die Krankenhäuser erhalten, wenn sie für die Versorgung vor Ort wichtig sind. Auch durch gezahlte Corona-Hilfen des Landes ist die Finanzlage des Winterberger Krankenhauses wieder stabil. Das Insolvenzverfahren ist aber noch nicht beendet.

Stand: 14.08.2020, 12:41