Winterberg gegen Party-Tourismus

Après-Ski in der Baumbar

Winterberg gegen Party-Tourismus

Winterberg will mit einer Kampagne gegen den ausufernden Party-Tourismus in der Stadt vorgehen. Denn: Die Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern, die sich durch Feten und Trinkgelage belästigt fühlen, steigen.

Anwohner sind verärgert

Laute Musik, grölende und betrunkene Touristen. Partytouristen reisen in Gruppen an, torkeln und schunkeln durch Wohngebiete im Stadtzentrum und in Ortsteilen Winterbergs. Jetzt reicht es den Anwohnern. Sie wollen das nicht länger hinnehmen.

Plakate für mehr Ordnung

"Fair geht vor"-Kampagne vermittelt Botschaften für ein respektvolles Miteinander

Plakate für mehr Rücksichtsnahme

Denn teilweise werden die Winterberger Bürger sogar selber angeböbelt, wenn sie die Partytouristen aufforderten, sich zu benehmen. Weil Polizeieinsätze und Beschwerden beim Ordnungsamt bislang nichts gebracht haben, will die Stadt Winterberg jetzt eine Image-Kampagne mit Plakaten und Flyern gegen den Partytourismus starten.

Die Stadt hat sechs Plakate entworfen, die an markanten Punkten im Ort aufgehangen werden sollen. Die sollen die Unruhestifter daran erinnern, dass sie natürlich feiern dürfen, dabei aber bitte auch Rücksicht auf andere und anderes nehmen möchten.

Schlechte Erinnerungen an letzten Winter

Im vergangenen Corona-Winter strömten in den Weihnachtsferien und an einigen Wochenende tausende Menschen in die Hotspots des Sauerlandes und nach Winterberg. Sie wollten die guten Schneeverhältnisse hier ausnutzen, hinterließen aber vor Ort Müll und Urin, parkten auf landwirtschaftlichen Flächen oder viele Straßen zu und sorgten für Verkehrsprobleme.

Stand: 22.11.2021, 09:02