Ein Winterberger Drahtseilakt mit Tempo

Ein Winterberger Drahtseilakt mit Tempo

Von Horst-Joachim Kupka

  • Die Arbeiten für die Megazipline in Winterberg-Altastenberg haben begonnen
  • Hoffnung auf touristischen Aufschwung für Sommermonate
  • Zweitgrößte Anlage dieser Art in Europa

Es ist nicht mehr zu übersehen: Die Arbeiten für die erste Megazipline in Winterberg laufen auf Hochtouren. Spezialisten aus Südtirol bauen den Startturm auf 800 Metern im Skigebiet Altastenberg. Ein heimischer Investor hat eine halbe Million Euro in das Projekt investiert.

Benutzer bekommen einen Adrenalinkick

Zipline

Das Logo für den Astenkick

Es ist ein ehrgeiziges Projekt. Der Astenkick soll neue Maßstäbe im Sommertourismus setzen. Investor Christian Mienert schwärmt von diesem Adrenalinkick. "Die Gäste – wir nennen sie Himmelsstürmer – werden an einem Drahtseil kopfüber 1.000 Meter mit 70 km/h ins Tal fliegen." Der Astenkick wird die zweitgrößte Megazipline in Europa und die erste in NRW.

Bereits zweite Zipline geplant

Zipline

Zweite Zipline an Sprungschanze geplant

Im Hauptort Winterberg planen Liftbetreiber für 2019 ebenfalls eine Zipline, und zwar an der Skisprungschanze. Ziplines passen in die neue ganzjährig ausgerichtete Tourismusstrategie der Winterberger Touristikinfo. Die Frage, ob zwei Ziplines nicht zu viel sind für Winterberg, verneint der Winterberger Touristikchef Michael Beckmann. "Die Zipline an der Schanze wird deutlich kleiner und ein ganz anderes Publikum ansprechen als die Megazipline in Altastenberg."

Stand: 13.07.2018, 12:42