Windrad-Einsturz in Haltern: Ursache weiter unklar

Vier Wochen nach dem Windrad-Einsturz in Haltern ist die Ursache weiter unklar. Die bisherigen Untersuchungen haben bislang keine entscheidenden Erkenntnisse gebracht.

Der Windkraftanlagen-Hersteller Nordex hat nach eigenen Angaben inzwischen die Datenbox des eingestürzten Windrades in Haltern ausgewertet. Hinweise auf Fehlfunktionen zur Unglückszeit hätten sich dabei nicht ergeben, teilte das Unternehmen auf WDR-Anfrage mit. Nun würden Material-Proben der Rotorblätter und des Turmes analysiert.

In den kommenden Tagen will Nordex damit beginnen, die Trümmer der eingestürzten Anlage beseitigen zu lassen. Das Unternehmen erwartet erst in einigen Wochen das konkrete Untersuchungsergebnis zur Unglücksursache.