20 tote Rehe bei Wildunfällen in Südwestfalen

Wildunfälle nehmen zu 02:39 Min. Verfügbar bis 21.03.2020

20 tote Rehe bei Wildunfällen in Südwestfalen

  • Auffällige Häufung von Wildunfällen
  • Wetterwechsel sorgt für Gefahren
  • Tiere sind weniger aufmerksam

Wegen des Wetterwechsels sind die Rehe zurzeit besonders aktiv und weniger aufmerksam als sonst. Allein in Südwestfalen wurden in der Nacht zu Donnerstag (21.03.2019) nach Polizeiangaben 20 Rehe überfahren.

"Während des Regenwetters waren die Rehe bis vor einigen Tagen kaum aktiv", berichtet Nicole Heitzing, Vorsitzende der Jägerschaft im Hochsauerlandkreis. "Aber jetzt, mit dem sonnigen Frühlingswetter, besetzen sie ihre Reviere und vertreiben Konkurrenten."

Das geht zulasten der Aufmerksamkeit für Gefahren, etwa durch den Autoverkehr. Im Hochsauerlandkreis gerieten in der Nacht zu Donnerstag acht Rehe vor die Räder von Autos. Zwölf weitere Tiere wurden im benachbarten Sauer- und Siegerland von Autos erfasst.

Außergewöhnlich viele Unfälle

"Dass so viele Tiere in einer Nacht bei Verkehrunfällen ums Leben kommen, ist schon außergewöhnlich", sagte Andreas Schneider vom Landesjagdverband Nordhein-Westfalen. Dies könne auch örtliche Ursachen haben.

Stand: 21.03.2019, 09:45

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