High-Tech-Unternehmen aus Ahlen darf nicht nach China verkauft werden

Metallarbeiter in einer Werkhalle

High-Tech-Unternehmen aus Ahlen darf nicht nach China verkauft werden

  • Leifeld ist deutscher Technologieführer
  • Bundesregierung will Verkauf verhindern
  • Bisher keine Stellungnahme

Der Ahlener Maschinenbauer Leifeld wird möglicherweise doch nicht an chinesische Investoren verkauft. Das berichtet das Magazin "Wirtschaftswoche" am Donnerstag (26.07.2019) und beruft sich dabei auf Regierungskreise: Demnach will die Bundesregierung zum ersten Mal den Verkauf eines deutschen Technologieführers nach China verhindern.

Bisher keine Stellungnahme

Zu dem untersagten Verkauf des Unternehmens an einen chinesischen Investor wollte eine Firmensprecherin keinen Kommentar abgeben. Man werde sich zu einem späteren Zeitpunkt äußern, „wenn es eine neue Entwicklung gibt“. Auch vom Bundeswirtschaftsministerium keine Stellungnahme zu dem konkreten Fall. Allerdings könne bei geplanten Firmenverkäufen grundsätzlich geprüft werden, ob die Sicherheit der Bundesrepublik gefährdet sei.

Leifeld stellt in Ahlen unter anderem Werkzeugmaschinen für die Luft- und Raumfahrtindustrie her. So entstehen in Ahlen Maschinen, mit denen später Teile von Flugzeug-Triebwerken, Propellerhauben, aber zum Beispiel auch die „Spitze“ der Trägerrakete „Ariane 5“ produziert werden. Insgesamt sind bei Leifeld in Ahlen rund 200 Mitarbeiter beschäftigt.

Stand: 26.07.2018, 18:47