Klimawandel: Weniger Zugvögel in OWL

Kraniche am Himmel

Klimawandel: Weniger Zugvögel in OWL

Die Zahl der Zugvögel hat stark abgenommen. So sind derzeit viel weniger Kraniche, Wildgänse und kleinere Vögel zu sehen, die auf dem Weg Richtung Süden in Ostwestfalen-Lippe Halt machen.

Hauptgrund dafür ist laut Experten der Klimawandel.

Weniger Nahrung und schützende Flächen

Etwa 10.000 bis 20.000 Kraniche und Wildgänse übernachten zur Zeit in den Moorgebieten im Kreis Minden-Lübbecke. Doch vor fünf Jahren waren das noch zwei bis drei Mal so viel, sagt ein Sprecher der Biologischen Station im Kreis. Weil die Wasserstände überall niedrig sind, finden die Tiere kaum schützende Flächen. Und sie finden weniger Nahrung.

Einige Vögel bleiben

Viele Vögel ziehen auch später in den Süden und kommen früher zurück. Einige Weißstörche bleiben auch hier, weil die Winter sehr mild sind.

Amsel, Drossel, Fink und Star – Wo sind unsere Vögel hin? Planet Wissen 23.04.2020 57:50 Min. UT Verfügbar bis 18.09.2024 WDR

Stand: 30.10.2020, 07:15