Nach Chemie-Explosion in Iserlohn: Abriss kann beginnen

Ruinen auf WEKA-Gelände in Iserlohn nach Explosion und Brand im Jahr 2009

Nach Chemie-Explosion in Iserlohn: Abriss kann beginnen

Zwölf Jahre nach der Explosion in der Iserlohner Chemiefabrik WEKA kann der Abriss der Ruinen beginnen. Mehrere Firmen haben sich darum beworben. Das Gelände gehört der Stadt.

2009 war die Lösungsmittel-Fabrik WEKA explodiert, ein Arbeiter kam ums Leben. Seither muss das Regenwasser von dem Grundstück aufgefangen und gefiltert werden, weil es mit Chemikalien belastet ist.

Dass auf dem Gelände durch Explosion und Löscharbeiten gefährliche Chemikalien zurück geblieben sind, macht den Abriss und die Sanierung schwierig. Bodenproben können erst genommen werden, wenn die Gebäudereste abgetragen sind. Der Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung AAV hatte die Arbeiten ausgeschrieben.

Nach Sanierung Verkauf

Die Stadt hatte das 4.000 Quadratmeter große Gelände 2017 gekauft. Sie muss sich mit 20 Prozent an den Sanierungskosten beteiligen. Danach will die Stadt das Grundstück im Gewerbegebiet Sümmern vermarkten. Es gibt bereits mehrere Interessenten.

Stand: 21.12.2020, 08:52