Wasserpest im Pröbstingsee in Borken

Tretboote liegen am Ufer eines Sees, auf dem Algen wachsen

Wasserpest im Pröbstingsee in Borken

Von Andrea Walter

  • Schlingpflanzen behindern Schwimmer und Boote
  • Keine Gefahr für die Gesundheit
  • Stadt setzt Mäh-Boot ein

Es klingt wie eine Krankheit, ist aber eine Schlingpflanze: Auf dem Pröbstingsee in Borken wuchert die "Wasserpest" zur Zeit so stark, dass Segler ihre Boote nicht nutzen können. Durch die lange Schönwetterperiode wächst die Alge in diesem Jahr deutlich stärker als üblich.

Regatta ausgefallen

Ein mit Algen bewachsener See, im Vordergrund ein Bootssteg, im Hintergrund das mit Bäumen bewachsene Ufer

Die Algen haben sich über weite Teile des Sees ausgebreitet

Aus diesem Grund musste der Borkener Segelclub am letzten Wochenende eine Regatta absagen und auch das wöchentliche Jugendtraining fällt bis auf Weiteres auf. In dem See, den die Segler, Angler und Tretbootfahrer nutzen, hat sich die Wasserpest bereits bis zur Mitte ausgebreitet. In dem benachbarten Badesee wuchert sie ebenfalls. Gefährlich ist die Pflanze selbst aber nicht, das Baden bleibt weiter erlaubt.

Stadt Borken will ein Mäh-Boot einsetzen

Im Auftrag der Stadt entfernt derzeit am Badesee jeden Morgen ein Unternehmen die angeschwemmten Wasserpest-Pflanzen. Ab Mittwoch (04.07.2018) kommt auf dem kleineren Badesee nun ein Mäh-Boot zum Einsatz. Hoffnung für die Segler: Wenn dort in den nächsten Tagen alle Schlingpflanzen entfernt sind, könnte das Boot auch auf dem größeren See eingesetzt werden.

Stand: 03.07.2018, 20:24

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