Wassersparen in OWL zeigt erste Wirkung

Warnschild: Wasserknappheit

Wassersparen in OWL zeigt erste Wirkung

  • Wasserbestand erholt sich leicht
  • Wasserspar-Appell bleibt bestehen
  • Bisher nur Verwarnungen

Der Aufruf an die Bürger mehrerer Kommunen in Ostwestfalen-Lippe, wegen der Trockenheit sparsam mit Wasser umzugehen, hat offenbar etwas gebracht. Die Behälter seien wieder gefüllt, sagte ein Sprecher des Wasserbeschaffungsverbands „Am Wiehen“ am Montag (01.07.2019).

Bußgelder drohen weiterhin

Es gebe eine Entspannung, aber keine Entwarnung bei der Wasserversorgung. Der Appell, weiterhin sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen, bleibt bestehen. Am Freitag (28.06.2019) hatten aufgrund des Wassermangels einige Ordnungsämter angekündigt, bei Wasserverschwendung Bußgelder zu verhängen. Wer mit Frischwasser seinen Rasen sprengt, private Pools befüllt oder Autos wäscht, dem drohen in Löhne, Bad Oeynhausen, Hüllhorst und Hille Geldbußen bis zu 1.000 Euro.

Wegen Wasserknappheit: Bürger in OWL sollen Wasser sparen

WDR 2 26.06.2019 03:14 Min. Verfügbar bis 25.06.2020 WDR Online

Download

Ordnungsamt spricht Verwarnungen aus

Die ordnungsbehördlichen Verordnungen sind noch nicht überall wieder aufgehoben. In Löhne zum Beispiel überprüften Kontrolleure rund 20 Fälle - es blieb aber bei mündlichen Verwarnungen.

Wasserverbrauch in OWL enorm

Der Wasserverbrauch ist zur Zeit überall riesig: In Bielefeld wurde bereits der Rekord aus dem Jahr 1995 übertroffen. Immerhin: In Bielefeld, Detmold und Paderborn reichen die Vorräte zur Zeit noch aus. Inzwischen rufen auch andere OWL-Gemeiden wie Delbrück und Rheda-Wiedenbrück zum Wassersparen auf.

Stand: 02.07.2019, 07:35