Katastrophenschutz simuliert Waldbrand in Soest

Feuerwehrwagen im Wald

Katastrophenschutz simuliert Waldbrand in Soest

  • 600 Einsatzkräfte bei Großübung im Arnsberger Wald
  • Löschtaktik und Evakuierung auf dem Prüfstand
  • Problem: Große Einsatzfahrzeuge auf schmalen Waldwegen

Mit jedem trockenen Sommer - wie in den beiden vergangenen Jahren - steigt das Waldbrand-Risiko. Um auf größere Szenarien vorbereitet zu sein, übten am Wochenende (19./20.10.2019) 600 Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes im Arnsberger Wald den Ernstfall.

Vor allem die Versorgung der Einsatzstellen mit ausreichend Löschwasser sollte durchgespielt werden. Denn dort, wo Einsatzkräfte nicht hinkommen, müssen Einsatzkräfte im Brandfall das Material zu Fuß hinbringen.

Löschtaktik und Evakuierungskonzepte

Neben dem schwierigen Wassertransport über lange Wege und Verlegen von elf Kilometern Schläuchen wurden auch Löschtaktik, Verkehrskonzepte und die Erkundung der Lage vom Boden und aus der Luft geübt. Auch der Sanitätsdienst, Evakuierungskonzepte, Kartenkunde, die Zusammenarbeit mit anderen Behörden sowie die Warnung der Bevölkerung und die Pressearbeit standen auf dem Prüfstand.

Wie kommt das Wasser in den Wald?

"Eine besondere Herausforderung ist der Einsatz von größeren Einsatzfahrzeugen in Waldgebieten. Mit einer entsprechenden Softwarelösung wollen wir erstmals direkt mit dem zuständigen Forstamt kommunizieren", berichtet Thomas Wienecke, Kreisbrandmeister des Kreises Soest und zusammen mit den Feuerwehren Warstein und Möhnesee Initiator der Großübung.

Probleme machte den Einsatzkräften, dass die digitale Kommunikation nicht lückenlos funktionierte. Im Wald zwischen Warstein und Möhnesee hatten die Einsatzkräfte mit einer unterschiedlichen Netzdichte zu kämpfen.

Stand: 19.10.2019, 12:02