Gefahr von Waldbränden in Ostwestfalen Lippe

Gefahr von Waldbränden in Ostwestfalen Lippe

  • Mittlere bis hohe Gefahr
  • Bereits einige Brände in OWL
  • Zu wenig Regen und zu viel Totholz

Die Wälder in der Region sind zur Zeit sehr trocken, demnach steigt die Waldbrandgefahr in OWL. In Bielefeld-Eckardtsheim hat es am Freitag (10.04.2020) in einem Waldstück bereits gebrannt.

Brennender Wald in Brandenburg im Juli 2018

Weitere Feuer gab es am Montag (13.04.2020) in Bad Salzuflen und in Warburg. Dort brannten in der Nacht zu Sonntag (12.04.2020) Strohballen, die über 40 Stunden lang gelöscht werden mussten.

Viel Totholz im Wald

Das Risiko für einen Waldbrand in Ostwestfalen ist momentan mittel bis hoch, so das Regionalforstamt-Minden am Dienstag (14.04.2020). Das heißt: Trockenes Gras, Laub oder Äste am Boden können Feuer fangen, wenn sie mit einem heißen Gegenstand in Berührung kommen. Davon gibt es besonders viel aus dem letzten Herbst. Dazu kommt, dass es im März und April kaum geregnet hat, so ein Sprecher des Regionalforstamts.

Rauchen und offenes Feuer verboten

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW weist darauf hin, dass das Rauchen im Wald zwischen dem 01. März und dem 31. Oktober verboten ist. Auch offenes Feuer ist nicht erlaubt, es darf nur in einem Abstand von mindestens 100 Metern zum Wald entfacht werden.

Unser Wald im Westen: So hast Du ihn noch nie gesehen Quarks 07.04.2020 44:58 Min. UT DGS Verfügbar bis 07.04.2025 WDR

Stand: 14.04.2020, 13:59