Arnsberg: Keine illegalen Waffenlieferungen von Umarex-Gruppe

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Arnsberg: Keine illegalen Waffenlieferungen von Umarex-Gruppe

  • Ermittlungen gegen Firma der Arnsberger Umarex-Gruppe eingestellt
  • Der Vorwurf: Illegale Waffenlieferung in Bürgerkriegsland
  • Pistolen stammten aber aus genehmigter Lieferung

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen die Waffenfirma Carl Walther eingestellt. Sie gehört zur Arnsberger Umarex-Gruppe - und stand unter dem Verdacht illegaler Waffenlieferungen.

Friedensaktivisten hatten die Firma angezeigt. In der Anzeige wurde Carl Walther beschuldigt, illegal Pistolen in das damalige Bürgerkriegsland Kolumbien geliefert zu haben. Recherchen der Friedensaktivisten hatten gezeigt, dass die Pistolen dort vom Militär genutzt wurden.

Waffen aus genehmigter Lieferung

Illegale Waffenexporte durch Umarex?

Um solche Pistolen ging es bei den Ermittlungen

Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch (27.09.2017) mitteilte, hat sie ihre Ermittlungen nach drei Jahren eingestellt. Die Waffen stammten aus einer genehmigten Lieferung nach Tschechien und seien von dort auf unbekannten Wegen nach Kolumbien gelangt.

Der Firma Carl Walther - und damit auch Umarex - könne deshalb kein strafrechtlicher Vorwurf gemacht werden.

Stand: 28.09.2017, 14:56