Zügel zu eng? Vorwürfe gegen Leiterin des Landgestüts

Blick auf ein alteres Landhaus, davor eine Pferdestatue

Zügel zu eng? Vorwürfe gegen Leiterin des Landgestüts

Die Leiterin des Landgestüts NRW in Warendorf muss sich gegen Vorwürfe wehren: Die Deutsche Reiterliche Vereinigung sagt, sie habe Pferde beim Training schlecht behandelt.

Konkret wirft die Reiterliche Vereinigung der Leiterin des Landgestüts, Kristina Ankerhold, vor, die Schlaufen am Hals zweier Pferde während eines Trainings im April zu eng eingestellt zu haben. Die jungen Pferde hätten ihren Kopf deshalb zu lange in einer unnatürlichen Haltung gehabt. Für die Reiterliche Vereinigung ein klarer Verstoß gegen die eigenen Statuten.

Landgestüt wehrt sich gegen Vorwurf

Das Landgestüt bestätigt auf WDR-Anfrage die zu enge Halseinstellung, sagt aber gleichzeitig: Die Tiere seien wegen eines zeitgleich laufenden Trainings nervös geworden. Das Anziehen der Schlaufen sei deshalb notwendig gewesen.

Augenzeugen sehen das anders. Sie hatten während des Trainings Handyaufnahmen gemacht und diese der Reiterlichen Vereinigung gezeigt. Das zuständige Umweltministerium prüft jetzt den Fall.

Weltklasse aus dem Münsterland: Die Pferdestadt Warendorf Heimatflimmern 12.11.2021 43:43 Min. UT AD Verfügbar bis 12.11.2022 WDR

Stand: 14.05.2021, 16:41