Mehr als 800 Freiwillige suchen nach Vermisstem

Helfer versammeln sich bei der Suchaktion in Altena nach einem 75-jährigen Vermissten

Mehr als 800 Freiwillige suchen nach Vermisstem

  • 75-Jähriger kam nicht von Wanderung zurück
  • Suchaktion der Polizei zuvor ohne Ergebnis
  • Weiter keine Spur von dem Vermissten

Seit Montag (11.02.2019) lebt Familie Roder in Altena im Sauerland in Ungewissheit: Was ist bloß dem 75-jährigen Vater zugestoßen? Immer wieder machte er ausgedehnte Wanderungen, aber am Montag kehrte er nicht zurück.

Am Samstag (16.02.2019) waren mehr als 800 Menschen gekommen, um sich an einer privaten Suchaktion zu beteiligen. Organisiert hatte dies der Schwiegersohn des Vermissten. Die Teilnehmer sind Vereinsmitglieder, Nachbarn oder in der Dorfgemeinschaft aktiv. Auch die freiwillige Feuerwehr und andere ehrenamtliche Hilfsorganisationen unterstützten die Suchaktion. Auch ein Notfallseelsorger war dabei.

Aufgrund der Größe des Waldgebietes, wo der Vermisste vermutet wird, wurden 31 Suchgruppen gebildet. Jede einzelne bekam eine Landkarte mit dem zugeteilten Planquadrat. Alle Teilnehmer trugen sich mit Namen und Handynummer in Listen ein. Denn es sollten sich nicht noch weitere Menschen im Wald verirren. Der 75-jährige Vermisste hat hingegen kein Handy dabei.

Die Polizei hatte dem Schwiegersohn bei allen organisatorischen Fragen geholfen. Sie selbst hatte schon am Dienstag mit einem Großaufgebot versucht, den Senior zu finden - ohne Erfolg, obwohl eine Reiterstaffel und Spürhunde dabei waren.

Suche nach Vermisstem in Altena 02:31 Min. Verfügbar bis 12.02.2020

Die 31 Gruppen waren nach sechs Stunden fertig mit der Suche. Obwohl die besonders relevanten Planquadrate nacheinander sogar von zwei Suchtrupps durchkämmt wurden, gibt es keine Spur vom vermissten Rentner.

  

Stand: 16.02.2019, 17:35