Kohlenmonoxid: Mehr Einsätze im Märkischen Kreis

Rettungsdienst

Kohlenmonoxid: Mehr Einsätze im Märkischen Kreis

  • Fahrlässiger Umgang sorgt für Vergiftungen
  • Kohlenmonoxid gilt als "stiller Mörder"
  • Aktionswoche weist auf Gefahren hin

Unvorstellbar, aber es kommt tatsächlich vor: Menschen grillen mit Holzkohle im Haus. Die Folge, sie kommen mit einer Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus. Was auch passiert: Heizungen oder Lüftungsanlagen von Shisha-Bars sind defekt. Auch das kann gravierende Folgen haben: In Iserlohn mussten deshalb 20 Gäste einer solchen Bar in Sicherheit gebracht werden. In Schalksmühle waren es die Bewohner eines Mehrfamilienhauses.

Kohlenmonoxid nimmt der Mensch nicht wahr

Kohlenmonoxid

Geruchlos und unsichtbar

Immer häufiger muss die Feuerwehr im Märkischen Kreis wegen Kohlenmonoxid-Vergiftungen ausrücken. Kohlenmonoxid sei ein tückisches Gas, warnt Kreisbrandmeister Michael Kling. Weil es nicht wahrnehmbar ist, wird Kohlenmonoxid auch als stiller Mörder bezeichnet. Wer zu viel von dem geruchlosen Gas einatmet, erstickt daran.

Immer häufiger CO-Vergiftungen

Die Feuerwehr befürchtet, dass die Zahl der Kohlenmonoxidvergiftungen weiter ansteigt. Denn das Rauchen von Shisha-Pfeifen wird immer beliebter. Die Vergiftungen kommen auch bundesweit häufiger vor. Eine Aktionswoche macht auf die Gefahren derzeit aufmerksam.

Stand: 22.02.2019, 10:43