Bielefeld: Sechs Jahre Haft nach Vergewaltigung an Weiberfastnacht

Weiberfastnacht

Bielefeld: Sechs Jahre Haft nach Vergewaltigung an Weiberfastnacht

  • Sechs Jahre Haft wegen schwerer Vergewaltigung
  • "Aus Langeweile" zum späteren Tatort gefahren
  • Angeklagter weitgehend geständig

Wegen schwerer Vergewaltigung hat das Landgericht Bielefeld am Dienstag (11.06.2019) einen 25-jährigen Bielefelder zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Angeklagte hatte an Karneval eine 16-Jährige mit Gewalt zum Sex gezwungen.

25-Jähriger gibt Tat zu

Eigener Aussage zufolge aus Langeweile war der Angeklagte am späten Weiberfastnacht-Abend nach Schloß Holte-Stukenbrock gefahren. Doch dort waren die Karnevals-Feiern schon vorbei und die meisten Karnevalistinnen auf dem Heimweg. Genau wie die 16-Jährige, der der Angeklagte folgte, um die völlig Verängstigte in einem Waldstück zu vergewaltigen. Das gab der Angeklagte im Prozess auch zu.

Negativ bewerteten die Richter außerdem sein Verhalten nach der Vergewaltigung. Denn er versetzte die 16-Jährige in Todesangst, als er ihr mit einem Klappmesser den BH abschnitt und einsteckte.

Stand: 11.06.2019, 11:09

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