Urteil: Lennestädter fährt Feuerwehrmann an

Symbolbild: Feuerwehr-Schriftzug auf dem Windschutzscheibe eines Löschfahrzeuges

Urteil: Lennestädter fährt Feuerwehrmann an

  • Autofahrer pöbelt wegen Sperrung
  • Feuerwehrmann am Fuß verletzt
  • Harte Strafe für Angriff auf Rettungskraft

Ein Mann aus Lennestadt ist zu sieben Monaten auf Bewährung und einer Geldbuße von 2.000 Euro verurteilt worden. Das teilte das Landgericht Siegen am Freitag (13.12.2019) mit. Der 36-Jährige war einem Feuerwehrmann während eines Einsatzes im Februar absichtlich über den Fuß gefahren.

Für das Gericht liegen drei Straftaten vor: Fahrlässige Körperverletzung, Widerstand gegen Personen, die Vollstreckungsbeamten ähnlich sind und Unfallflucht.

Lennestädter wollte Straßensperrung nicht akzeptieren

Während eines Löscheinsatzes im Februar in Grevenbrück hatten Polizei und Feuerwehr eine Straße gesperrt. Der Feuerwehrmann wies den Autofahrer daraufhin, es kam zu einem Wortgefecht. Plötzlich gab der 36-Jährige Gas und rollte mit seinem Auto über den Fuß des Feuerwehrmannes.

Der Autofahrer flüchtete von der Unfallstelle. Die Polizei konnte ihn aber Zuhause stellen und zog seinen Führerschein ein. Der Feuerwehrmann konnte aufgrund seiner Verletzung mehrere Wochen nicht arbeiten.

Stand: 13.12.2019, 12:57