NRW-Gründerpreis für Gütersloher Entwickler von Schüttgut-App

Das Unternehmen Schüttflix aus Gütersloh hat den Gründerpreis des Landes NRW gewonnen. Die Plätze zwei und drei gehen an junge Unternehmen aus Düsseldorf und Bad Honnef.

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart zeichnete die Preisträger am Montagabend in Düsseldorf aus. Die drei Unternehmensgründungen erhalten ein Preisgeld von insgesamt 60.000 Euro. Der erste Preis für Schüttflix ist mit 30.000 Euro dotiert.

Komplexe Abläufe in der Baubranche vereinfachen

Gründer Christian Hülsewig und sein Team aus Gütersloh überzeugten die Jury mit einer App, die das Transportwesen in der Baubranche deutlich effizienter machen soll. Wer Schüttgüter transportieren will, findet über die digitale Plattform Partner, die das Material zum gewünschten Termin verkaufen oder entsorgen.

Sophia Thomalla als prominente Markenbotschafterin

"Schüttflix gelingt es auf beeindruckende Weise, mit digitalen Anwendungen komplexe Abläufe in der Bauwirtschaft zu vereinfachen und so für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit zu sorgen“, sagte Andreas Pinkwart. Die systematische Vernetzung von Angebot und Nachfrage spare Zeit und Kosten und reduziere zugleich den CO-2-Ausstoß. Seit mittlerweile drei Jahren ist Schauspielerin Sophia Thomalla Mitgesellschafterin des Logistik-Start-ups sowie offizielle Markenbotschafterin von Schüttflix.

Start-Up Gründer:innen: Viel Stress und wenig Geld?! 1LIVE Dumm gefragt 06.05.2021 55:55 Min. Verfügbar bis 06.05.2022 1LIVE

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App funktioniert als "Online-Hautarztpraxis"

Den zweiten Platz beim NRW-Gründerpreis erreichte das Unternehmen "dermanostic" aus Düsseldorf | Bildquelle: WDR/Thomas Kalus

Als Zweitplatzierter bekommt die dermanostic GmbH in Düsseldorf 20.000 Euro Preisgeld. Das Gründerteam hat eine App entwickelt, mit der Patientinnen und Patienten Fotos von Hautveränderungen an ein internationales Netzwerk von Fachärzten senden können. Anschließend erhalten sie Behandlungsempfehlungen und Rezepte. Die App funktioniere als „Online-Hautarztpraxis“.

Hörgeräte aus der Ferne anpassen

Das Unternehmen "Hörgeräte Manufaktur" aus Bad Honnef erhält beim Gründerpreis NRW den dritten Platz | Bildquelle: WDR/Thomas Kalus

Der dritte Platz geht an die Hörgeräte Manufaktur aus Bad Honnef. Dieses junge Unternehmen setzt in der Corona-Pandemie verstärkt auf eine Fernanpassung von Hörgeräten. Die Anpassung auf Distanz findet mit einer speziellen Software per Videoanruf im häuslichen Umfeld der Kunden statt.

Für den Gründerpreis hatten sich 140 Unternehmen aus ganz NRW beworben. Er wird vom NRW-Wirtschafts- und Digitalministerium und der NRW.BANK vergeben.

Kandidat für den Gründerpreis: Wildling Shoes WDR 5 Profit - aktuell 14.09.2021 03:31 Min. Verfügbar bis 14.09.2022 WDR 5

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