Bielefelder Uni erforscht Hate Speech

Hate Speech bei Facebook

Bielefelder Uni erforscht Hate Speech

  • Interdisziplinäre Tagung zu Hate Speech
  • Beleidigung, Volksverhetzung, Gewaltandrohung
  • im Fokus: Ursachen und Erkennung von Hassrede

Eine hochrangig besetzte Tagung rund um die Themen Hasskriminalität und "Hate Speech" im Internet hat am Montag (13.05.2019) an der Universität Bielefeld begonnen. Unter dem Veranstaltungstitel "Wenn Hass spricht" kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen zusammen, um über das Phänomen zu diskutieren.

Hate-Speech: "Jugendliche besonders betroffen"

WDR 5 Morgenecho - Interview 13.05.2019 05:45 Min. Verfügbar bis 11.05.2020 WDR 5

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Die dreitägige Tagung ist nichts für Zartbesaitete: Es geht um Beleidigung, Volksverhetzung und um Androhung von Gewalt im Internet. Durch die sozialen Netzwerke hat "Hate Speech" – also die Hassrede – eine neue Dimension erreicht.

Die Forschenden interessiert, wie man "Hate Speech" erkennt und was die Ursachen für das Phänomen seien könnten. Zwölf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Bundesrepublik, darunter Historiker, Sprach- und Medienwissenschaftler und der Bielefelder Gewaltforscher Andreas Zick wollen sich austauschen und gemeinsame neue Forschungsfelder ausloten.

Ein Ziel der Tagung besteht darin, Hate Speech im Netz in Zukunft besser aufspüren zu können.

Stand: 13.05.2019, 07:19