A45-Unfall bei Lüdenscheid: Puten mussten getötet werden

Unfall Putentransporter auf der A45 00:27 Min. Verfügbar bis 24.03.2021

A45-Unfall bei Lüdenscheid: Puten mussten getötet werden

  • Transporter bei Lüdenscheid verunglückt
  • Transporter hatte etwa 800 Tiere geladen
  • Noch lebende Puten wurden getötet

Weil ein Tiertransporter mit 800 Puten verunglückt ist, hat es am Dienstag (24.03.2020) auf der A45 im Sauerland massive Verkehrsprobleme gegeben. Der Laster war am Morgen zwischen Lüdenscheid-Nord und Hagen-Süd umgekippt - warum, ist noch unklar.

Lkw-Bergung abgebrochen

Augenzeugen berichten von bedrückenden Szenen vor Ort. Die noch lebenden, teils verletzten Puten waren mit bereits toten Tieren in Transportboxen eingepfercht. Offenbar schrien sie auch laut. Der Kreisveterinär, der zur Unfallstelle gerufen wurde, stoppte die Bergung des Transporters.

Er holte Geflügelexperten zum Unfallort, die die noch lebenden Tiere schnellstmöglich von ihrem Leid erlösen sollten. Die Tötung nahm laut Kreisveterinär Stunden in Anspruch. Für die Maßnahme wurden auf der A45 Schutzwände aufgebaut.

Autobahn war gesperrt

Die Ladung des verunglückten Lkw: Puten

Der Lkw hatte 800 Puten geladen

Die Autobahn war zunächst in Fahrtrichtung Dortmund gesperrt. Anschließend wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet.

Der Fahrer blieb bei dem Unfall nach Polizeiangaben unverletzt.

Stand: 24.03.2020, 20:01