Umweltministerinnen treffen sich in Münster

Svenja Schulze (2019)

Umweltministerinnen treffen sich in Münster

  • Klima, Atommüll und Gewässerschutz Themen
  • Keine konkreten Beschlüsse
  • Gemeinsame Strategie für UN-Klimakonferenz

Die Umweltministerinnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein haben am Dienstag (30.04.2019) ein positives Fazit ihres Austausches in Münster gezogen. Neben den Fragen zur Klimapolitik ging es unter anderem auch um den Atomausstieg oder auch einen besseren Gewässerschutz, beispielsweise die hohe Nitratbelastung im Grundwasser.

Atommüll soll in Deutschland bleiben

Aktivisten von Bündnis 90/Die Grünen protestieren in Düsseldorf in Schutzanzügen und mit "Atommüll"-Fässern

Zum Thema Atomenergie wollte Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) aus Münster nach dem Treffen noch keine Tendenz abgeben. In welchem Umfang und wie lang noch Atommüll im münsterländischen Ahaus gelagert werden soll, sei beispielsweise offen. "Klar ist, drei Generationen haben in Deutschland Atomkraft genutzt, als Energieform. 30.000 werden sich jetzt damit auseinandersetzen, wie wir mit den Resten umgehen", sagte Schulze im historischen Rathaus in Münster. "Wir können den Müll nirgendwo anders hingeben. Wir werden ihn hier in Deutschland sicher lagern müssen."

Strategie für nächste Klimakonferenz

Bei der Zusammenkunft der Ministerinnen handelte es sich um ein informelles Treffen. Konkrete Beschlüsse waren von vornherein nicht zu erwarten, so das Umweltministerium. Die Ministerinnen aus stimmten allerdings eine gemeinsame Strategie für die diesjährige UN-Klimakonferenz in Chile ab.

Stand: 30.04.2019, 14:35