Uni Münster verbessert Tierversuch-Kontrolle

Maus wird während des Versuchs gestreichelt

Uni Münster verbessert Tierversuch-Kontrolle

Die Universität Münster will Tierversuche in ihren Forschungseinrichtungen besser kontrollieren. Dafür hat sie die für die Überwachung zuständige Stabsstelle personell aufgestockt, teilte die Uni am Mittwoch (20.02.2019) auf WDR-Anfrage mit.

Universität und Uniklinik halten unter anderem 63.000 Fische, 64.000 Mäuse und auch Affen. Eine Tierärztin und weitere Mitarbeiter sollen jetzt die Haltung und Kontrolle der Versuchstiere überwachen.

2017 hatte die Uni Münster ein illegales Mäuselabor aufgedeckt. Die Folge waren fünf Ermahnungen gegen Mitarbeiter des Labors. Die Staatsanwaltschaft verzichtete wegen Geringfügigkeit auf eine Anklage.

Eine beschuldigte Wissenschaftlerin darf nach wie vor forschen. Die Stadt Münster als Aufsichtsbehörde wollte ihr das verbieten, dagegen hatte die Forscherin geklagt. Eine Entscheidung steht noch aus.

Stand: 20.02.2019, 10:38