Trockenheit: Talsperren leeren sich

Geschrumpfte Möhnetalsperre

Trockenheit: Talsperren leeren sich

Die Stauseen in Südwestfalen sind nur noch weniger als zur Hälfte gefüllt. Wenn es noch lange trocken bleibt, muss der Wasserverbrauch eingeschränkt werden.

Die großen Talsperren in Südwestfalen wie Bigge, Henne und Möhne geben täglich Wasser an die Ruhr und ihre Nebenflüsse ab – damit es entlang der Ruhr genügend Trinkwasser und Wasser für die Industrie gibt.

Täglich fällt der Wasserstand des Möhnesees deshalb um acht Zentimeter, sagt der Ruhrverband – und weil nun einmal seit langem kaum Regen gefallen ist.

Noch hofft der Ruhrverband auf Regen

Schon Anfang September 2018 war der Pegelstand der Stauseen so niedrig wie seit 15 Jahren nicht mehr – und da waren die Seen noch zu durchschnittlich 64 Prozent gefüllt. Jetzt ist etwa in der Möhne nicht einmal mehr halb so viel Wasser wie sie fasst.

Hennetalsperre, Boot, See, Herbstwald

Niedrigwasser am Hennesee

Wenn es weiter nicht regnet, sei es nur eine Frage der Zeit, bis der See leer läuft, sagte ein Sprecher des Ruhrverbandes dem WDR. Das will man unter allen Umständen verhindern. Denn das würde ein massives Fischsterben zur Folge haben.

Notfalls müsse der Wasserverbrauch im Ruhrgebiet gesenkt werden. Aber noch hofft man auf Regen. Die Verbraucher müssten sich im Moment noch nicht einschränken.

Stand: 12.10.2018, 15:17