Wieder genug Trinkwasser in Bad Oeynhausen und Löhne

Rasensprenger

Wieder genug Trinkwasser in Bad Oeynhausen und Löhne

  • Bußgeld-Anordnung wird am Mittwoch aufgehoben
  • Wasserkrise durch Ferienzeit überwunden
  • Rasensprengen und Füllen von Pools war verboten

In Bad Oeynhausen (Kreis Minden-Lübbecke) und in Löhne (Kreis Herford) gibt es wieder genug Trinkwasser. Eine dort wegen der Hitze seit Ende Juni gültige behördliche Verordnung zum Wassersparen wollen beide Städte am Mittwoch (07.08.2019) aufheben.

Wasserkrise offenbar überwunden

Somit dürfen die Bürger in beiden Städten wieder uneingeschränkt ihre Gärten mit Trinkwasser wässern oder Pools damit befüllen. „Ich bin froh, dass wir die Verordnung aufheben können“, erklärt Löhnes Bürgermeister Bernd Poggemöller.

Lage durch Sommerferien entschärft

Die Situation habe sich wegen der Sommerferien deutlich entspannt, gab die Stadt Bad Oeynhausen bekannt. Außerdem stünden durch zwei neue Versorgungsleitungen inzwischen täglich bis zu 1.500 Kubikmeter Wasser zusätzlich bereit. Auch in Löhne gibt es nach Auskunft der Stadt wieder genug Wasser.

Verbote galten seit Ende Juni

Die Hitzewellen Ende Juni und im Juli hatten beide Städte bei der Wasserversorgung in Bedrängnis gebracht. Folge: ein sprunghaft gestiegener Wasserverbrauch nach dem Fronleichnams-Wochenende. Die Verwaltungen riefen zum Wassersparen auf und erließen per Dringlichkeitsbeschluss eine ordnungsbehördliche Verordnung. 

Bußgelder bis 1.000 Euro angedroht

Seitdem war es verboten, mit Leitungswasser Gärten zu bewässern und Pools zu befüllen. Bei Verstößen drohten Bußgelder in Höhe von bis zu 1.000 Euro. "Wir mussten aber zum Glück keine Bußgelder verhängen", lobten die Stadtverwaltungen Bad Oeynhausen und Löhne unisono. "Wir sind allen Bürgerinnen und Bürgern dankbar für ihr Verständnis und ihre Einsicht".

Stand: 05.08.2019, 16:35