Selbstmord in JVA Münster

Flure mit vielen Türen und ein Treppenhaus

Selbstmord in JVA Münster

  • Mann leblos in Zelle gefunden
  • Häftling galt zuvor als suizidgefährdet
  • Staatsanwalt geht nicht von Fehlern der JVA aus

In der Justizvollzugsanstalt Münster hat sich am Wochenende (01.12.2019) ein Häftling das Leben genommen. Die Staatsanwaltschaft Münster ermittelt. Sie geht derzeit aber nicht davon aus, dass die JVA-Mitarbeiter Fehler gemacht haben.

In einer Pressemitteilung der JVA heißt es, der Mann sei suizidgefährdet gewesen. Deshalb sei er zu Beginn seiner Haft rund um die Uhr überwacht worden. Auch Gespräche mit Psychologen habe es gegeben. Erst vor kurzem war die Überwachung gelockert worden, weil sich alle Beteiligten einig waren, dass er sich emotional stabilisiert hatte.

Häftling nimmt sich in JVA Münster das Leben

WDR Studios NRW 02.12.2019 00:43 Min. Verfügbar bis 09.12.2019 WDR Online

"Das war eine Fehleinschätzung", hieß es am Montag (02.12.2019) seitens der Gefängnisleitung. Er war am Sonntag bei der Frühstücksausgabe um acht Uhr leblos in seiner Zelle gefunden worden. Der Mann hat einen Abschiedsbrief hinterlassen.

Stand: 02.12.2019, 14:10