Wasservögel an Burg Vischering verenden

Vogelsterben Lokalzeit Münsterland 29.07.2019 03:04 Min. Verfügbar bis 30.07.2020 WDR Von Max Meis

Wasservögel an Burg Vischering verenden

  • Vierzig tote Tiere
  • Einige Wasservögel gerettet
  • Unterschiedliche Todesursachen
Burg Vischering in Lüdingshausen

Aus der Gräfte der Burg wurden 40 tote Tiere geholt

In der Gräfte rund um die Burg Vischering in Lüdinghausen, sterben seit Tagen zahlreiche Wasservögel wie Enten und Schwäne. Am Wochenende 27./28.07.2019) kamen weitere dazu. Mittlerweile sind 40 Wasservögel an der Burg Vischering tot. 15 weitere Blesshühner, Enten und Schwäne konnten Tierschützer am Samstag gerade noch retten und in eine Pflegestation bringen.

Untersuchungen laufen

Erste Untersuchungen ergaben, dass einige Vögel an Parasiten und Unterernährung gestorben sind. Es wird vermutet, dass sie aufgrund der Hitze nicht genug zu fressen finden konnten. Die Analysen sind aber noch nicht abgeschlossen. So könnte auch Botulismus eine Ursache sein. Im Schlick von stehenden Gewässern entsteht dabei ein natürliches Nervengift, dass für die Vögel tödlich ist.

Wasservogelkadaver auch in Münster

Auch aus dem Schlossgraben in Münster sind im Juli mehr als ein Dutzend tote Wasservögel geborgen worden. Statt im Untersuchungslabor landeten die Kadaver zweimal in der Tierkadaververnichtung. Erst nachdem Zuständigkeitsfragen zu den Schlossgräften geklärt waren, kamen die letzten toten Tiere ins Labor. Die Untersuchungsergebnisse stehen noch aus.

Stand: 29.07.2019, 20:00