Tönnies: Streit um China-Geschäft geht weiter

Tönnies: Streit um China-Geschäft geht weiter

  • Weiter Streit im Tönnies-Konzern
  • Es geht um das China-Geschäft
  • Gerichtstermin abgesagt

Der Streit zwischen Robert und Clemens Tönnies schwelt weiter. Diesmal geht es um ein geplantes China-Geschäft des Rheda-Wiedenbrücker Fleischkonzerns. Eigentlich sollten sich beide Seiten am Freitag (08.11.2019) vor dem Landgericht Bielefeld treffen. Doch der Termin wurde abgesagt.

Das Unternehmen Tönnies möchte in China rund 500 Millionen Euro investieren. Von den Dimensionen dieses Geschäfts überrascht, zog Robert Tönnies vor Gericht. Das Unternehmen hatte ihm bis kurz vor dem Gerichtstermin angeblich nicht alle Unterlagen zum China-Geschäft zur Verfügung gestellt.

Vertragsverstoß?

Für Robert Tönnies ein Verstoß gegen den vor zwei Jahren getroffenen Einigungsvertrag mit seinem Onkel Clemens. Die Unternehmensleitung bestreitet, Unterlagen zurückgehalten zu haben. Sie wirft Robert Tönnies eine öffentliche Inszenierung des Streits vor.

Stand: 08.11.2019, 14:04