Aktionstag gegen Tönnies in Rheda-Wiedenbrück

Demonstranten gegen den Tönnies-Konzern

Aktionstag gegen Tönnies in Rheda-Wiedenbrück

  • Aktivisten kritisieren Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt
  • Fridays for Future und Bund-OWL beteiligt
  • Kundgebung und Proteste geplant

Im Rahmen einer bundesweiten Aktion des Vereins "Aktion gegen Arbeitsunrecht" soll am Freitag (13.09.2019) auf vermeintliche Missstände beim Schlacht- und Fleischverarbeitungsunternehmen Tönnies aufmerksam gemacht werden. Am Nachmittag läuft in Rheda-Wiedenbrück eine Kundgebung mit Protestmarsch zum Schlachthof. Gut 100 Demonstranten folgten dem Aufruf dazu.

Forderungen der Aktivisten

Anlass der Aktion ist der vermeintliche Unglückstag Freitag, der 13. Die Aktivisten werfen Tönnies unter anderem die "brutale Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt durch Werkverträge, Lohndumping oder Massenschlachtung" vor. Sie fordern die Abschaffung von Werkverträgen und die Einschränkung von Fleisch-Exporten und Tiertransporten.

Bundesweite Proteste geplant

Demonstranten gegen den Tönnies-Konzern

Demonstranten gegen den Tönnies-Konzern

Die Aktion in Rheda-Wiedenbrück ist unter anderem vom Bündnis gegen die Tönnies-Erweiterung organisiert. Auch Fridays for Future und der BUND-OWL stehen hinter der Aktion. Weitere Proteste sind vor Supermärkten in Paderborn und Bünde sowie in Köln und 21 weiteren Städten geplant.

Nach Angaben der Veranstalter geht das Unternehmen juristisch gegen die Behauptungen der Aktivisten vor.

Stand: 13.09.2019, 15:36