Rheda-Wiedenbrück: Tönnies berät über China-Geschäft

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Rheda-Wiedenbrück: Tönnies berät über China-Geschäft

  • Tönnies-Beirat berät über China-Engagement
  • 500 Millionen-Investition geplant
  • Zwist innerhalb der Eigentümerfamilie geht weiter

Der Beirat des Schlachtkonzerns Tönnies in Rheda-Wiedenbrück befasst sich am Montag (02.12.2019) mit der geplanten China-Investition. Zusammen mit einem chinesischen Partner plant Tönnies eine Investition von 500 Millionen Euro in China. Über den Stand der Verhandlungen werden die sieben Mitglieder des Konzern-Beirats informiert, darunter auch die zerstrittenen Unternehmens-Eigentümer Clemens Tönnies und dessen Neffe Robert.

Nach der Beiratssitzung sagte ein Sprecher des Konzerns, der Lebensmittelkonzern verhandele weiterhin. Wann die Verträge fertig sind, sei aber noch unklar. Geplant ist, schon ab nächstem Jahr einen Schlachthof in China zu errichten. Allerdings gibt es auch in diesem Punkt Streit zwischen den beiden Konzerneigentümern Clemens und Robert Tönnies.

Robert Tönnies: "Größenwahn"

Robert Tönnies hatte wegen der China-Pläne dem "Manager-Magazin" gesagt, er mache sich Sorgen darüber, dass sein Onkel Clemens "an Größenwahn erkrankt sein könnte". Ob er das Millionen-Projekt stoppen kann, ist unklar. Darüber abgestimmt werde heute noch nicht, sagte ein Konzernsprecher.

Schweinefleisch im Check – Wie günstig darf‘s sein? Der Vorkoster 07.10.2019 44:08 Min. UT Verfügbar bis 07.10.2020 WDR

Stand: 02.12.2019, 17:34