Vorwurf der Tierquälerei in Lemgo

Vorwurf der Tierquälerei in Lemgo

  • Tierschützer wollen Schliefenanlage schließen lassen
  • Dort werden Jagdhunde für die Fuchsjagd abgerichtet
  • Vorwurf: Füchse werden dort extrem gestresst

Die Schliefenanlage im Lemgoer Ortsteil Voßheide ist die einzige in Ostwestfalen-Lippe. Die Anlage ist ein künstlicher Fuchsbau, der Rohren und Kammern hat. Das Ganze dient der Ausbildung von Jagdhunden, die dort lernen sollen, Spur und Geruch eines Fuchses zu folgen.

Vorwurf: Füchse werden extrem gestresst

Die Wildtiere werden zwar durch ein Gitter vor den Hunden geschützt. Tierschützer sehen in diesem Jagdtraining dennoch eine große Tortur für die Füchse und sprechen von Tierquälerei. Das "Aktionsbündnis Fuchs" beklagt außerdem, dass die Füchse nicht ordnungsgemäß betreut würden.

Kreis Lippe: Keine Verstöße gegen den Tierschutz

Der Kreis Lippe dagegen stellt nach Angaben eines Sprechers am Donnerstag (26.07.2018) in der Fuchsanlage in Voßheide zur Zeit keine Verstöße gegen den Tierschutz fest. Im September gibt es einen Prozess vor dem Amtsgericht Lemgo. Die Anlage solle sofort schließen, fordern die Tierschützer.

Stand: 27.07.2018, 11:15

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