Tierparks im Münsterland leiden unter Corona-Krise

Ein Orang-Utan im Zoo.

Tierparks im Münsterland leiden unter Corona-Krise

Der Allwetterzoo in Münster und der Naturzoo in Rheine müssen in diesem Jahr deutlich geringere Einnahmen verkraften. Coronabedingt kamen deutlich weniger Besucher in die Parks.

In Münster kamen knapp 20 Prozent weniger Menschen in den Zoo, in Rheine knapp 30 Prozent. Der Allwetterzoo in Münster geht mit einem Minus von rund 200.000 Euro aus dem Jahr. Der Naturzoo Rheine spricht von einem finanziell blauen Auge, nachdem er zuvor zwei Rekordjahre verbuchen konnte.

Deutlich mehr Tierpatenschaften

Beide Zoos freuen sich aber, dass sprunghaft mehr Menschen Tierpatenschaften übernommen haben. Dies sei kein Ausgleich, helf aber zumindest ein bisschen, hieß es. Hinzu kommen öffentliche Hilfsgelder, unter anderem vom Land.

Versorgung der Tiere gesichert

Die Zoos in Münster und Rheine haben bislang keine der der insgesamt mehr als 200 Mitarbeiter entlassen müssen. Auch die Versorgung der Tiere sei vorerst gesichert.

Stand: 30.12.2020, 12:23