Kleiderspende soll zu Coronahilfe werden

Ein Mann steht in einem Modeladen und lächelt in die Kamera.

Kleiderspende soll zu Coronahilfe werden

Ein Modehändler aus dem Kreis Coesfeld hat einen Vorschlag gemacht, wie seiner Branche und gleichzeitig Flüchtlingen und Obdachlosen geholfen werden könnte.

Peter Heckmann hat drei Modegeschäfte in Coesfeld und Haltern am See. Wegen der Corona-Pandemie sind seine insgesamt 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit. Er selbst wartet auf Finanzhilfen. Deswegen hat er jetzt in einer Videobotschaft an die Bundes- und Landesregierung eine Idee dazu vorgestellt.

Winterkleidung als Spende

Seine Branche leide besonders unter dem Corona-Lockdown und die Hilfsprogramme kommen bisher kaum an. Deswegen schlägt er vor, bis zu 50 Prozent der kaum noch verkäuflichen Winterware an Flüchtlingsunterkünfte, Obdachlosenhilfen und eben wohltätige Organisationen zu spenden.

Aktion "auf-merksam" Lokalzeit Münsterland 18.01.2021 01:44 Min. Verfügbar bis 19.01.2022 WDR

Finanzhifen gegen Spendenquittung

Dafür sollen die karitativen Institutionen dann eine Spendenquittung oder einen Aushändigungsbeleg ausstellen, der dann beim Finanzamt eingereicht werden kann. So könnten die Verluste über die Steuer erstattet werden, ohne dass aufwändige bürokratische Anträge gestellt werden müssten. Das - so der Vorschlag - sollen auch seine Kollegen so machen dürfen.

Stand: 18.01.2021, 20:00