Lüdenscheider Tennistrainer betrinkt sich bei Jugendfahrt

Lüdenscheider Tennistrainer betrinkt sich bei Jugendfahrt

  • Ausflug eines Lüdenscheider Tennisteams abgebrochen
  • Trainer der Jugendlichen hatte 2,2 Promille intus
  • Eltern holten die 13- bis 15-Jährigen in Braunschweig ab

Ein Lüdenscheider Tennis-Jugendteam hat seinen Ausflug zum Fed Cup in Braunschweig abgebrochen. Der Grund: Ihr Tennistrainer hatte sich beim Ausflug am Wochenende (09.-10.02.2019) heftig betrunken.

Nach Polizeiangaben war der 48-Jährige mit sieben Mädchen und einem Jungen nach Braunschweig gereist. Dort wollten der Betreuer und die 13- bis 15-Jährigen die Fed Cup-Spiele der deutschen Damen-Auswahl gegen Weißrussland verfolgen.

Mit Ausfallerscheinungen gestürzt

Wie die Jugendlichen der Polizei berichteten, habe ihr Betreuer schon während der ersten Spiele am Samstag (09.02.2019) reichlich Alkohol getrunken. Am Abend habe er dann Ausfallerscheinungen gezeigt und sei auch gestürzt.

Weil sie sich Sorgen um ihren betrunkenen Coach machten, entschieden sich die Jugendlichen in der Nacht auf Sonntag (10.02.2019), Hilfe zu holen und alarmierten den Rettungsdienst. Noch in der Nacht holten Eltern ihre Kinder aus dem 300 Kilometer entfernten Lüdenscheid ab.

Rausch ausgeschlafen

Laut Polizei war der Betreuer mit 2,2 Promille nicht mehr in der Lage, seiner Aufsichtspflicht nachzukommen. Er schlief seinen Rausch in der Jugendherberge aus.

Strafrechtliche Konsequenzen muss er aber wohl nicht fürchten. Eine Polizeisprecherin teilte am Dienstag (12.02.2019) mit, dass bisher kein Verfahren gegen den Mann eingeleitet worden sei.

Stand: 12.02.2019, 19:49